Zentrum für Innere Medizin und Zentrum für Operative Medizin, Klinikum Stuttgart
Auslober/Organizer
Landeshauptstadt Stuttgart
Referat Allgem. Verwaltung und Krankenhäuser
Klinikum Stuttgart
Koordination/Coordination
Hochbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart
Projektsteuerung Klinikum Stuttgart
HWP Planungsgemeinschaft mbH, Stuttgart
Drees & Sommer GmbH, Stuttgart
Wettbewerbsart/Type of Competition
Verhandlungsverfahren nach VOF mit integriertem Einladungswettbewerb im kooperativen Verfahren für 7 Teilnehmer
Termine/Schedule
Abgabetermin Pläne 13. 04. 2010
Abgabetermin Modell 20. 04. 2010
Preisgerichtssitzung 09. 06. 2010
Wettbewerbsaufgabe
Das Klinikum Stuttgart mit seinen vier Betriebsstätten - Bürgerhospital, Katharinenhospital (siehe wa 03/1987 und 11/1993), Krankenhaus Bad Cannstatt mit Frauenklinik sowie Olgahospital (siehe wa 09/2004) - gehört als Krankenhaus der Maximalversorgung zu den grössten und leistugsfähigsten Gesundheitszentren in Deutschland.
Der vorliegende Wettbewerb hat die Planung für die organisatorische und bauliche Zusammenführung des Zentrums für Innere Medizin, des Zentrums für Operative Medizin und des Neurozentrums zum Inhalt. Bei der Massnahme handelt es sich um Neustrukturierung, Umbau und Sanierung bestehender Gebäude (ca. 40% der Nutzfläche) sowie den Neubau weiterer ergänzender Gebäude (ca. 60% der Nutzfläche), die insgesamt als Einheit ZIM/ZOM/Neurozentrum gebildet werden.
Das Wettbewerbsgelände liegt auf dem Areal des Klinikum Mitte, Kriegsbergstrasse 60 in Stuttgart und hat eine Grösse von rund 25.000 m2. Das Raumprogramm umfasst eine Gesamtnutzfläche von 39.000m2 und gliedert sich in:
- Untersuchungs- und
Behandlungsbreich 18.372 m2 NF
- Pflegebereich ca. 4.000 Betten 16.430 m2 NF
- Verwaltungsbereich 1.020 m2 NF
- Soziale Dienste 1.650 m2 NF
- Ver- und Entsorgungsbereich 976 m2 NF
- Forschung und Lehre 400 m2 NF
- Sonstiges 102 m2 NF
Der Auslober geht davon aus, dass die Bestandsgebäude 5, 6, 7, 29 sowie zunächst die Bestandsgebäude 2 und 3 erhalten und integriert werden. Dies wird als erforderlich betrachtet, da wesentliche Bereiche dieser Gebäude während der Baumassnahme funktionsfähig gehalten werden müssen. Zur Unterbringung des Raumprogramms sind diese Bestandsbauten heranzuziehen sowie zusätzliche Neubauten auf dem Gelände zu planen und zu integrieren. Hierfür können die Gebäude 1, 4 und 8 als abgängig betrachtet werden. |
1. Preis/1st Prize (E 110.000,–)
Arcass Freie Architekten, Stuttgart
Otmar Müller · Lucas Müller
Erika Putz · Bernhard Kullak · Manfred Ehrle
Mitarbeit: Jan Hüttel · Julia Pfeiffer
Energie: Transsolar, Stuttgart
HLS: Rentschler & Riedesser, Frankfurt
L.Arch.: Gesswein Landschaftsarch., Ostfildern
Bauphysik: Horstmann & Berger, Altensteig
2. Preis/2nd Prize (E 80.000,–)
Heinle · Wischer und Partner, Stuttgart
Hanno Chef Hendriks
Mitarbeit: Hannes Jaeger · Hye Jin Jung
Andreas Pfeiffer · Viola Tißka
Modell: Peter Goebel
Medizintechnik: Teamplan, Tübingen
Gebäudetechnik: Klett-Ingenieure, Fellbach
Tragwerk: Schreiber-Ingenieure, Stuttgart
3. Preis/3rd Prize (E 50.000,–)
Arbeitsgemeinschaft
Itten + Brechbühl, Bern
Bodamer Architekten, Stuttgart
Jost Kutter · Hansjörg Bodamer
Mitarbeit: K. Imoberdorf · A. Faber · J. Trey
Fachberater: Lead Consultants AG, Zürich
Competition assignment
Object of the competition is the amalgamation of the Neurocentre and the centre for internal and surgical medicine by the restructuring and renovating of existing buildings (40%) and developing new buildings (60%). The site of 25.000 m² is at the premises of Klinikum Mitte.
The space program of 39.000 m² is divided in:
- Examination and treatment area 18.372 m²
- Care area with 4.000 beds 16.430 m²
- Administration 1.020 m²
- Social services 1.650 m²
- Supply and disposal 976 m²
- Research and teaching 400 m²
|