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  • Präklinisches Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung an der Universität des Saarlandes, Campus Homburg
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  • Präklinisches Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung an der Universität des Saarlandes, Campus Homburg
  • 1. Preis: ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • 2. Preis: Planungsgruppe Prof. Focht Partner GmbH, Saarbrücken
  • 3. Preis: Itten Brechbühl GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Nickl & Partner Architekten AG, München
  • Anerkennung: hammeskrause architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: Klein & Sänger Architekten GmbH, München

Präklinisches Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung an der Universität des Saarlandes, Campus Homburg , Homburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2014629
Tag der Veröffentlichung
16.02.2017
Aktualisiert am
15.12.2020
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekt*innen
Beteiligung
20 Arbeiten
Auslober
Koordination
DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG, Frankfurt am Main
Bewerbungsschluss
09.03.2017
Abgabetermin Pläne
13.07.2017
Abgabetermin Modell
20.07.2017
Preisgerichtssitzung
01.09.2017

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?


August 2020 – Zwischenstand des Projektes

In den letzten Jahren wurden am Campus Homburg die baulichen Grundstrukturen für die vorklinische und klinisch-theoretische Medizin geschaffen. Der zukünftige Forschungscampus Homburg basiert auf zwei Grundpfeilern: Zum einen wurde in 2015 mit dem Center for Integrative Physiology and Molecular Medicine (CIPMM) ein wegweisender Neubau fertiggestellt und bezogen. Zum anderen soll mit dem Präklinischen Zentrum für Molekulare Signalverarbeitung (PZMS) ein thematisch und konzeptionell eigenständiges, innovatives Zentrum geschaffen werden, das in enger und vielschichtiger Kooperation mit dem CIPMM steht.
Der Neubau des PZMS stellt einen wesentlichen Schritt zur weiteren Modernisierung des Campus Homburg der Universität des Saarlandes dar. Hierbei handelt es sich um ein hochmodernes Forschungsgebäude mit einer Nutzfläche von ca. 4.335 m2, in dem insgesamt ca. 195 Mitarbeiter Spitzenforschung auf dem Gebiet der molekularen Signalverarbeitung betreiben werden.
Das PZMS wird Störungen der molekularen Signalverarbeitung untersuchen, welche z.B. den Pubertätsbeginn beeinträchtigen, zu Herzleiden führen oder aber Probleme beim Knochenaufbau bewirken. In dem neuen Gebäude werden Arbeitsgruppen aus der Pharmakologie/ Toxikologie, der Biochemie und Molekularbiologie sowie der Zellbiologie zusammenarbeiten.
An den Wettbewerb, bei dem die Planungsgruppe Prof. Focht + Partner GmbH den zweiten Preis gewonnen hatten, schloss sich ein Verhandlungsverfahren an. Dieses konnte die Planungsgruppe Prof. Focht + Partner GmbH für sich entscheiden und hat den Zuschlag bekommen. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

1. Preis

ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
Prof. Johannes Kister
Mitarbeit: René Zieprich · Dennis Köhler
David Schröpfer
plandrei Landschaftsarchitekten, Erfurt
Medizintechnik: KBV Geselschaft für
Krankenhaus-Beratung und -Versorgung
mbh & Co. KG, Leipzig
Dr. Bernhard Ulrici
  • 1. Preis: ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • 1. Obergeschoss
  • Ansicht Südwest
  • Ansicht Südost
  • Schnitt Ost-West
  • 1. Preis: ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • 1. Preis: ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • 1. Preis: ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • 1. Obergeschoss
  • Ansicht Südwest
  • Ansicht Südost
  • Schnitt Ost-West
  • 1. Preis: ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • 1. Preis: ksg kister · scheithauer · gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln

2. Preis

Planungsgruppe Prof. Focht + Partner GmbH, Saarbrücken
Andreas Hilgers
Mitarbeit: Dieter Blatt · Andrea Hilgers
Dominik Steinmetz · Sebastian Rauch
TGA: IBP Ingenieurges. mbH, Völklingen
Tragwerk: Udo Meier, Saarbrücken
Brandschutz: Ralf Brill Engineering, Sulzbach
Fassade: Kleineher + Partner Ing., Saarbrücken
  • 2. Preis: Planungsgruppe Prof. Focht   Partner GmbH, Saarbrücken
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • 1. Obergeschoss
  • Ansicht Südwest
  • Ansicht Nordost
  • Ansicht Nordwest
  • Längsschnitt
  • 2. Preis: Planungsgruppe Prof. Focht   Partner GmbH, Saarbrücken
  • 2. Preis: Planungsgruppe Prof. Focht   Partner GmbH, Saarbrücken
  • 2. Preis: Planungsgruppe Prof. Focht Partner GmbH, Saarbrücken
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • 1. Obergeschoss
  • Ansicht Südwest
  • Ansicht Nordost
  • Ansicht Nordwest
  • Längsschnitt
  • 2. Preis: Planungsgruppe Prof. Focht Partner GmbH, Saarbrücken
  • 2. Preis: Planungsgruppe Prof. Focht Partner GmbH, Saarbrücken

3. Preis

Itten+Brechbühl GmbH, Berlin
Gerrit Grigoleit
Mitarbeit: Benjamin Villén Paskoff · André Ernst
Susanne Wittber · Marie-Lou Roederer
Georg Tanner
Labor: Eurolabors AG, Kassel
Jan Hamer
  • 3. Preis: Itten Brechbühl GmbH, Berlin
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • 1. Obergeschoss
  • 3. Obergeschoss
  • Ansicht Süd-West
  • Ansicht Süd-Ost
  • Schnitt B-B
  • 3. Preis: Itten Brechbühl GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Itten Brechbühl GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Itten Brechbühl GmbH, Berlin
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • 1. Obergeschoss
  • 3. Obergeschoss
  • Ansicht Süd-West
  • Ansicht Süd-Ost
  • Schnitt B-B
  • 3. Preis: Itten Brechbühl GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Itten Brechbühl GmbH, Berlin

Anerkennung

Nickl & Partner Architekten AG, München
Prof. Christine Nickl-Weller
Mitarbeit: Chen Li · Monica Plotegher · Yi Li
Jing Ma · Sarah Wegenast · Agnese Di Quirico
  • Anerkennung: Nickl & Partner Architekten AG, München
  • Anerkennung: Nickl & Partner Architekten AG, München
  • Anerkennung: Nickl & Partner Architekten AG, München
  • Anerkennung: Nickl & Partner Architekten AG, München

Anerkennung

hammeskrause architekten, Stuttgart
Markus Hammes · Nils Krause
Mitarbeit: Yasmine Halawa · Woo Jin Sim
  • Anerkennung: hammeskrause architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: hammeskrause architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: hammeskrause architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: hammeskrause architekten, Stuttgart

Anerkennung

Klein & Sänger Architekten GmbH, München
Reiner Klein · Reinhart Sänger
Mitarbeit: Thomas Schulz · Lin Xiao
TWP: Seeberger + Friedl
Labor: IPN Labortechnik GmbH
  • Anerkennung: Klein & Sänger Architekten GmbH, München
  • Anerkennung: Klein & Sänger Architekten GmbH, München
  • Anerkennung: Klein & Sänger Architekten GmbH, München
  • Anerkennung: Klein & Sänger Architekten GmbH, München
Verfahrensart
Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb nach GRW Saar mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 20 Teilnehmer*innen sowie 10 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
In den letzten Jahren wurden am Campus Homburg die baulichen Grundstrukturen für die vorklinische und klinisch-theoretische Medizin geschaffen. Der zukünftige Forschungscampus Homburg basiert auf zwei Grundpfeilern: Zum einen wurde in 2015 mit dem Center for Integrative Physiology and Molecular Medicine (CIPMM) ein wegweisender Neubau fertiggestellt und bezogen. Zum anderen soll mit dem Präklinischen Zentrum für Molekulare Signalverarbeitung (PZMS) ein thematisch und konzeptionell eigenständiges, innovatives Zentrum geschaffen werden, das in enger und vielschichtiger Kooperation mit dem CIPMM steht. Zukunftsweisende Impulse und Synergie- Effekte entstehen durch intensiven Austausch der Arbeitsgruppen in beiden Gebäuden (siehe wa 9/2001, 12/2005, 4/2010). Der Neubau des PZMS stellt einen wesentlichen Schritt zur weiteren Modernisierung des Campus Homburg der Universität des Saarlandes dar. Hierbei handelt es sich um ein hochmodernes Forschungsgebäude mit einer Nutzfläche von ca. 4.335 m², in dem insgesamt ca. 195 Mitarbeiter Spitzenforschung auf dem Gebiet der molekularen Signalverarbeitung betreiben werden.
Das PZMS wird Störungen der molekularen Signalverarbeitung untersuchen, welche z.B. den Pubertätsbeginn beeinträchtigen, zu Herzleiden führen oder aber Probleme beim Knochenaufbau bewirken. In dem neuen Gebäude werden Arbeitsgruppen aus der Pharmakologie/Toxikologie, der Biochemie und Molekularbiologie sowie der Zellbiologie zusammenarbeiten. Durch den Neubau des PZMS werden optimale Rahmenbedingungen für die weitere multidisziplinäre Kooperation zur Erforschung von Defekten der zellulären Signalverarbeitung bei verschiedenen Krankheiten entstehen.
Mit dem neuen Forschungsbau werden zehn verschiedene Arbeitsgruppen mit Forschungsschwerpunkten aus der vorklinischen Medizin (Biochemie und Molekularbiologie, Zellbiologie) und der klinisch-theoretischen Medizin (Pharmakologie und Toxikologie) zusammenarbeiten. Der multidisziplinäre Ansatz ist ebenfalls in der Gebäudestruktur abzubilden. Für die Maßnahme sind für die KG 200 – 700 (ausgenommen KG 611 und KG 612) insgesamt rund 35,76 Millionen Euro brutto veranschlagt.

Competition assignment
The future research cluster Homburg is based on two pillars: the pioneering Centre for Integrative Physiology and Molecular Medicine (CIPMM), completed in 2015, and the PZMS, which will closely cooperate with the CIPMM (see wa 9/2001, 12/2005, 4/2010). The new PZMS is a cutting-edge research building with 4.335 m² for 195 employees. Optimal conditions will allow teams from various disciplines to work and research together. The multidisciplinary approach shall also be shown in the building structure. Estimated building costs are approx. € 35,76 mio. gross for cost groups 200 – 700.

Fachpreisrichter*innen
Christian Pelzeter, Berlin (Vors.)
Daniel Kempf, MIBS Saarbrücken
Wolfgang Kiauka, Max-Planck-Ges., München
Eckart Rohde, Dresden
Prof. Kirsten Schemel, Berlin
Alexander Schwehm, Saarlouis

Sachpreisrichter*innen
Prof. Dr. Martin van der Laan, UdS
Olaf Rabe, HZI
Dr. Susanne Reichrath, MDgt.
Dr. Roland Rolles, UdS
Franz-Josef Schmitt, MIBS Saarbrücken

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt, die in den schriftlichen Bewertungen formulierten Kritikpunkte bei der weiteren Planung zu berücksichtigen.
14/02/2017    S31    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren  Deutschland-Saarbrücken: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden2017/S 031-056953WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Finanzen und Europa, vertreten durch das Landesamt für Zentrale DiensteHardenbergstr. 6Kontaktstelle(n): Landesamt für Zentrale Dienste, Amt für Bau und LiegenschaftenZu Händen von: Herrn Reinsch66119 SaarbrückenDeutschlandTelefon: +49 68411627355E-Mail: p.reinsch@lzd.saarland.deFax: +49 68411627317Weitere Auskünfte erteilen: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KGWindmühlstraße 6Kontaktstelle(n): DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KGZu Händen von: Frau Kohlhammer60329 Frankfurt am MainDeutschlandTelefon: +49 69257585970E-Mail: PZMS@du-diederichs.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KGWindmühlstraße 6Kontaktstelle(n): DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KGZu Händen von: Frau Kohlhammer60329 Frankfurt am MainDeutschlandTelefon: +49 69257585970E-Mail: PZMS@du-diederichs.deInternet-Adresse: www.du-diederichs.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KGWindmühlstraße 6Kontaktstelle(n): DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KGZu Händen von: Frau Kohlhammer60329 Frankfurt am MainDeutschlandTelefon: +49 69257585970E-Mail: PZMS@du-diederichs.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
1.3) Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und FinanzenBildung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen

Auftraggeber / den Auftraggeber:
Realisierungswettbewerb des Saarlandes zur Realisierung eines Präklinisches Zentrum für Molekulare Signalverarbeitung an der Universität des Saarlandes Campus Homburg.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines nicht offenen, EU-weiten Realisierungswettbewerbes nach GRW Saar (Stand 2013) mit einem vorgeschaltetem Teilnahmeverfahren soll die Leistung Objektplanung, Lph. 1-9, nach § 35 ff. HOAI 2013 für den Neubau eines präklinischen Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung (PZMS) auf dem Campus Homburg, Universität des Saarlandes, vergeben werden.Hierbei handelt es sich um ein hochmodernes Forschungsgebäude mit einer Nutzfläche (1-7) von ca. 4 335 m2, in dem insgesamt ca. 195 Mitarbeiter Spitzenforschung auf dem Gebiet der molekularen Signalverarbeitung betreiben werden.Für die Maßnahme sind für die KG 200 – 700 (ausgenommen KG 611 und KG 612) insgesamt rund 35 760 000 EUR veranschlagt, die im Rahmen der Exzellenzclusterinitiative nach Art 91 b GG zu jeweils 50 % von Bund und Land finanziert werden.Gleichzeitig ist dies ein wesentlicher Schritt zur weiteren Modernisierung des Campus Homburg der Universität des Saarlandes, was durch die exponierte Lage des Baufeldes zusätzlich unterstrichen wird.Das PZMS ist einer von 2 Grundpfeilern des zukünftigen Forschungscampus Homburg und dabei ein thematisch und konzeptionell eigenständiges, innovatives Zentrum. Darüber hinaus bestehen auch enge und vielschichtige Kooperationen mit dem benachbarten Forschungsgebäude Center for Integrative Physiology and Molecular Medicine (CIPMM). Wichtige Impulse und Synergieeffekte entstehen durch intensiven Austausch der Arbeitsgruppen in beiden Gebäuden.Mit dem neuen Forschungsbau werden zehn verschiedene Arbeitsgruppen mit Forschungsschwerpunkten aus der vorklinischen Medizin (Biochemie und Molekularbiologie, Zellbiologie) und der klinisch-theoretischen Medizin (Pharmakologie und Toxikologie) zusammenarbeiten. Der multidisziplinäre Ansatz ist ebenfalls in der Gebäudestruktur abzubilden.Zu diesem Zweck ist das Gebäude in 3 zentrale Einrichtungen gegliedert. Der verbleibende Hauptteil der Forschungsfläche ist in 3 Organisationsbereiche eingeteilt, die wiederum in 7 Units gegliedert sind. Die Units umfassen Funktionsräume (Labor, Anzucht, Geräte etc.), die entsprechend den Bedürfnissen der einzelnen Arbeitsgruppen spezifisch ausgestattet sein müssen.Aufgrund der wissenschaftlichen Programmatik des PZMS ergeben sich besondere Anforderungen an die Anordnung sowie die Zugangsregelung der verschiedenen Funktionsbereiche, die im Raumprogramm detailliert dargelegt werden.Das Gebäude wird folgende Funktionsbereiche beherbergen:Zentral I – Tierhaltung / Verhaltensuntersuchung:— SPF-Tierhaltung (Tierhaltungsbereiche, Waschküchen, Umkleiden und Sanitärbereiche, Materialschleusen, Dokumentations- und Lagerräume, Bereiche zur Vorbereitung der Tierversorgung, Labor für transgene Techniken, u. a.);— OP/Verhalten (OP- und Verhaltensbeobachtungs-Bereiche, Umkleiden, Personen- und Materialschleusen, Spülküche, u. a.);— Quarantäne (Personen- und Materialschleuse, Spülküche, u. a.).Zentral II – Technik / Labor:— Labor-Waschküche;— Zentrifugen-Raum;— Kühlräume;— Isotopenlabor;— Werkstatt für IT u. Labortechnik;— Lagerbereich.Zentral III – Verwaltung / Kommunikation:— Büros;— Besprechungs-/Seminarräume;— Küchen;— Sekretariate;— Sonstige Nebenräume / Technikräume.Organisationsbereich I – Unit I + II:— Molekularbiologie-Räume;— Imaging-Räume;— Elektrophysiologie.Organisationsbereich II – Unit III – V:— Massenspektrometrie;— Elektrophysiologie;— Imaging dezentral.Organisationsbereich III – Unit VI + VII:— Räume für Inkubationsschüttler;— Wägeräume;— Labore für Fotochemie / Entwicklermaschinen;— Spülküche.Darüber hinaus sind im Gebäude Ver- und Entsorgungsbereiche, Lager sowie eine Empfangshalle zu verorten.Im Außenbereich werden Zonen für Anlieferung, ein Wirtschaftshof und gebäudenahe Stellplätze für rund 20 PKW benötigt.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Teilnahmebedingungen – persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:— Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung in Papierform und auf einem digitalen Datenträger inkl. Referenzdarstellungen;— Eigenerklärung, dass kein Ausschlussgrund gem. § 42, 45 und 48 VgV vorliegt;— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung, oder eine Deckungszusage von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden, 3 000 000 EUR für sonstige Schäden und 3 000 000 EUR für Umweltschäden, für den Fall der Beauftragung;— Nachweis der Anzahl von mind. 5 Beschäftigten mit fachplanungsbezogenem akademischem Abschluss;— Erklärung der Teilnahme am Wettbewerb mit eigenhändiger Unterschrift des federführenden Bewerbers.Alle Bewerber, die die vorgenannten Teilnahmebedingungen erfüllen, werden zum Auswahlverfahren zugelassen.Teilnahmebedingungen – Technische Leistungsfähigkeit: Zum Nachweis der Eignung sind Erklärungen und Nachweise zu Referenzprojekten einzureichen.Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit können max. drei verschiedene Referenzprojekte auf je einem A3-Blatt, einseitig bedruckt, eingereicht werden.Folgende Mindestkriterien sind durch jede eingereichte Referenz zu erfüllen:— Referenzschreiben des öffentlichen AG liegt dem Referenzbogen bei. Im Fall eines privaten AG kann anstelle eines Referenzschreibens eine Eigenerklärung des Bewerbers eingereicht werden;— Fertigstellung der Referenz (LPH 8 abgeschlossen) innerhalb des Zeitraum 2006 – 2016.Folgende Mindestkriterien sind je durch mindestens eine der eingereichten Referenzen zu erfüllen. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass alle Mindestkriterien durch dieselbe eingereichte Referenz erfüllt werden. Es ist zwingend erforderlich, dass mit allen drei eingereichten Referenzen in Summe die folgenden Mindestkriterien erfüllen.— Mindestens eine Referenz aus dem Bereich Laborbau;— Mindestens eine Referenz größer als 8 000 m² BGF;— Mindestens eine Referenz mit Projektkosten KG 300/400 größer 20 000 000 EUR;— Mindestens eine Referenz LPH 2-5 im eigenen Büro, und LPH 8 im eigenen Büro oder in ARGE.Sofern die vorgenannten Mindestkriterien erfüllt sind, erfolgt die Beurteilung der Referenzprojekte erfolgt im Hinblick auf die anstehende Wettbewerbsaufgabe durch ein Auswahlgremium. Die Bewertung wird nach folgenden Kriterien:— Vergleichbare Komplexität des Hochbauprojektes:((prä-)klinische Forschung, naturwissenschaftl. Forschung mit Tierhäusern – 3 Punkte;naturwissenschaftl. Forschung vgl. S2-Standard – 2 Punkte;alle Labore, die nicht der Bewertung 2 oder 3 Punkte entsprechen – 1 Punkt;kein Laborbau – 0 Punkte;Gewichtung: 10).— Größe (in qm BGF):(ab 8 000 m² BGF – 3 Punkte;4 000 – 7 999 m² BGF – 2 Punkte;2 000 – 3 999 m² BGF – 1 Punkt;0 – 1 999 m² BGF – 0 Punkte;Gewichtung: 5).— Leistungsumfang (gem. HOAI):(LPH 2-8 – 3 Punkte;LPH 5-8 – 2 Punkte;LPH 2-4 – 1 Punkt;Weniger als 3 zusammenhängende LPH – 0 PunkteGewichtung: 5).— Kosten KG 300 / 400 brutto:(ab 20 000 000 EUR – 3 Punkte;10 000 000 – 20 000 000 EUR – 2 Punkte;5 000 000 – 10 000 000 EUR – 1 Punkt;Weniger als 5 000 000 EUR – 0 Punkte;Gewichtung: 5).— Öffentlicher AG (Vergaben gem. VOB) (Ja – 1 Punkt;Nein – 0 Punkte;Gewichtung: 5).Bei Punktegleichheit behälft sich der Auslober einen Losentscheid vor.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates. Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI.EU Nr.L255 S 22) entspricht.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Personen die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft muss für sich die geforderten Nachweise erbringen.Die ARGE-Mitglieder müssen verbindlich erklären, dass die ARGE das Projekt in der benannten Zusammensetzung bearbeiten wird. Ferner ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Mehrfachbewerbungen natürlicher und juristischer Personen oder Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 30
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
1. AS-Plan2. Brechensbauer Weinhart & Partner Architekten3. Carpus+Partner4. Doranth Post Architekten5. Focht&Partner6. Hammeskrause Architekten7. Klein & Sänger Architekten8. Krüger Architekten9. Nickl & Partner10. ARGE Schaus Decker Architekten mit Hepp+Zenner
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
— Funktionalität, Zweckmäßigkeit und Bau- und Planungsrecht;— Städtebauliche Qualität;— Wirtschaftlichkeit.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 5.3.2017Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 9.3.2017
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
BewerberTag: 6.4.2017
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 165 000 EUR Brutto:1. Preis 41 250 EUR;2. Preis 33 000 EUR;3. Preis 24 750 EUR;4. Preis 19 800 EUR;5. Preis 13 200 EUR.Ankäufe 33 000 EUR.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Dipl.-Ing. Architektin BDA, Angela Fritsch, Darmstadt2. Prof. Dr. Martin van der Laan3. RD Daniel Kempf4. Dipl.-Ing. Regierungsbaumeister, Wolfgang Kiauka, München5. Herrn Olaf Rabe (HZI, TB) 6. Dr. Susanne Reichrath7. Dr. Roland Rolles8. Prof'in Dip.-Ing. Architektin BDA Kirsten Schemel, Berlin9. Ministerialrat Franz Josef Schmitt10. Dipl.-Ing. Architekt BDA, Alexander Schwehm
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Termine (voraussichtlich):Versand der Auslobungsunterlage an Wettbewerbsteilnehmer: 14.4.2017;Preisrichtervorbesprechung und Teilnehmerkolloquium: 3.5.2017;Abgabe der Pläne: 13.7.2017;Abgabe des Modells: 18.7.2017;Preisgerichtssitzung: 31.8.2017 und 1.9.2017.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Vekehr des SaarlandesFranz-Josef-Röder-Straße 1766119 SaarbrückenDeutschlandE-Mail: vergabekammer@wirtschaft.saarland.deTelefon: +49 6815014994Fax: +49 6815013506
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
9.2.2017

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