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Haus im Burggarten , Breitenbach am Herzberg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2009108
Tag der Veröffentlichung
06.11.2006
Aktualisiert am
12.08.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende Architekten
Beteiligung
7 Arbeiten
Auslober
Koordination
ANP – Architektur- und Planungsges. mbH, Kassel
Abgabetermin
06.10.2006
Preisgerichtssitzung
06.11.2006

Wie viele Buchstaben hat "wa"?


September 2015 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
„Haus statt Heim“ – so die Überschrift des Erläuterungstexts aus dem Architektenwettbewerb. Ziel des Entwurfs ist eine dem klassischen Wohnhaus ähnliche Atmosphäre. Kein Heim, keine Institution, sondern ein Wohnort, der den Grundsätzen von Individualität, Normalität und Autonomie entspricht.
Der teppichartige Baukörper ist vielfach gegliedert, so dass die innere Struktur nach außen sowie räumlich im Inneren klar als einzelne Hauseinheit ablesbar ist. Die niedrige, bungalowartige Gesamtstruktur aus vier erdgeschossigen, um eine Mitte gruppierten Atriumhäusern schmiegt sich harmonisch in die landschaftlich reizvolle Situation. Aufgrund der traversierenden, abgetreppten Raumkanten fügt sich der Baukörper mit kurzen Längen gut in die Maßstäblichkeit der angrenzenden Bebauung.
Die Erdgeschossigkeit ermöglicht...


>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis

waechter + waechter architekten, Darmstadt
Felix Waechter
Mitarbeit: Sibylle Waechter · Hans Waechter
Corianna Humpohl · Christian Burkhardt
Modell: Thorsten Storch

2. Preis

crep D - Architekten, Kassel
Ralf Schnucke · Thomas Becker Andreas Schuchardt

3. Preis

Zaeske + Partner Architekten, Wiesbaden
Mitarbeit: André Pannenbäcker Andreas Schlephorst · Beate Schwarz Jeremy Würtz
Modell: gbm gronau, brynecki + möller, Darmstadt
Verfahrensart
Begrenzt offener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 5 Teilnehmern sowie 2 Zuladungen: – Zaeske + Maul Architekten, Wiesbaden – RJ-

Wettbewerbsaufgabe
Hephata Hessisches Diakoniezentrum beabsichtigt den Neubau eines Wohnpflegeheims in der Gemeinde Breitenbach am Herzberg (Hessen). Hierfür steht der sogenannte Burggarten, ein weitläufiges Grundstück am Rande des Ortszentrums, zur Verfügung. Das Wohnpflegeheim „Haus im Burggarten“ hat die Aufgabe, Menschen mit schwerer und schwerster körperlicher Behinderung, die nicht oder noch nicht selbstständig leben können, Versorgung im Sinne von Pflege, Wohnen und Tagesstruktur zu geben. Das Angebot ist so gestaltet, dass es den Grundsätzen von Individualität, Normalität und Autonomie entspricht. Ziel der Betreuung im Haus im Burggarten ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern alle notwendigen pflegerischen, therapeutischen und sozialpädagogischen Hilfen zur Seite zu stellen, die es ihnen ermöglichen, ein Leben in Würde zu führen. Bei der Planung des „Haus im Burggarten“ ist zu berücksichtigen, dass viele der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnpflegeheimes voraussichtlich ihr Leben lang in diesem Heim leben werden. Von daher sind im Wohnbereich Voraussetzungen zu schaffen, die individuelles bzw. privates Wohnen ermöglichen. Das weitläufige Grundstück soll auch den intensiven Außenbezug fördern und ein offenes Erscheinungsbild des Gebäudes zur Nachbarschaft ermöglichen. Im Sinne der sozialtherapeutischen Arbeit in der Einrichtung sind deshalb je 9 Bewohner zu einer Wohngruppe vereint. Insgesamt sind 4 Wohngruppen vorgesehen.
Das Raumprogramm gliedert sich u.a. in:
– 4 Wohngruppen je 285 m2
– Zentrale Räume 242 m2
– Küche 63 m2
– Hausmeister/Nebenräume 103 m2
– Technikräume 40 m2

Preisrichter
Michael Frielinghaus, Friedberg (Vors.)
Harald Clausen, Hessi. Minister. der Finanzen
Peter Göbel-Braun, Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V., Schwalmstadt
Birger Rohrbach, Gießen
Wolfgang Rudolph, Hessis. Sozialministerium
Friedrich Saure, Landeswohlfahrtsverband
Evelin Schönhut-Keil, Landeswohlfahrtsverb.
Siegfried Steube, Bgm., Gemeinde Breitenbach
Petra Wörner, Frankfurt a.M.

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit der weiteren Bearbeitung zu Grunde zu legen. Hierbei sollten die in der Beurteilung kritisierten Punkte beachtet werden.

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