Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten
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  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Perspektive vom östlichen Nordufer
    Copyright: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Perspektive vom westlichen Nordufer
    Copyright: Staab Architekten GmbH, Berlin

Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) , Kiel/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2012422
Tag der Veröffentlichung
21.07.2014
Aktualisiert am
01.02.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
14 Arbeiten
Koordination
Architekturcontor genius loci , Hamburg
Bewerbungsschluss
26.03.2012
Abgabetermin Pläne
17.07.2012
Abgabetermin Modell
24.07.2012
Preisgerichtssitzung
04.09.2012

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?


Architektur
Staab Architekten, Berlin

Team Wettbewerb
Petra Wäldle (Projektleitung), Sarah Ruoss, Fabian Reinsch, Ivan Kaleov, Anna Immenkemper

Team Realisierung
John Barnbrook (Projektleitung), Sarah Papen, Frank Trautmann, Ove Jacobsen, Thomas Eysholdt, Christoph Conrad, Heike Suhren-Streckwall, Michael Zeeh

Team Ausschreibung Vergabe, Bauleitung
Tobias Steib, Züleyha Timur, Nicole Brauner, Roger van Well, Züleyha Timur, Sylvio Heuer, Alice Boetker, Sophie Hartmann, Sabine Zoske, Manuela Jochheim,

Örtliche Bauleitung ERNST2 Architekten AG, Hamburg

Projektdaten
Erweiterungsneubau
Planungszeit: 01/14 – 06/20
Bauzeit: 01/16 – 11/23
Inbetriebnahme: 05/16 – 01/24
Einzug: 10/23 – 02/24

NF: 14.500 m2
BGF: 27.200 m2
BRI: 125.978 m3

Zentrales Probenlager mit Parkpalette
Planungszeit: 01/14 – 02/16
Bauzeit: 10/15 – 06/16

NF: 2.185 m2
BGF: 6.210 m2
BRI: 24.515 m3

Gesamtbaukosten: ca.145 Mio €, KG 200-700 brutto

Zertifizierungen
Virtuelle Zertifizierung BNB silber durch Bauabteilung GEOMAR

Standort
Wischhofstraße 1-3, 24148 Kiel

Bauherr
Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Planungsbeteiligte
Bauleitung: ERNST² Architekten AG, Hamburg
Tragwerksplanung: Prof. FEIX Ingenieure GmbH, München / WTM Engineers GmbH, Hamburg
Freiraumplanung: GTL Michael Triebswetter Landschaftsarchitekt, Kassel
Haustechnik, Fördertechnik, Kommunikationstechnik: WINTER Beratende Ingenieure für Gebäudetechnik,
Hamburg
Elektroplanung: ISR Ing.-Büro Schlegel & Reußwig GmbH, Hamburg
Laborplanung: Planungsgruppe M+M AG, Hamburg
Brandschutz: HanseBrandschutzPlanung, Pinneberg
Bauphysik, Bauakustik BASIC GmbH, Gundelsheim
Projektmanagement: SPM Projektmanagement GmbH & Co. KG, Hannover / HITZLER INGENIEURE, Hamburg

 

An der Kieler Förde entstand direkt am Ufer der Schwentine neben dem Bestandbau des GEOMAR
ein Erweiterungsbau mit 14.500 m2 Nutzfläche. Der Neubau setzt die baulichen Kanten des bestehenden
Gebäudes fort und integriert sich mit seinem Cortenstahl-verkleideten Sockel farblich in die
von Ziegelbauten geprägte Umgebung. Der Sockel wird durch Patios gegliedert und nimmt Labore
und die Lager für Expeditionsgeräte auf, die durch die institutseigenen Forschungsschiffe auch von
der Wasserseite angefahren werden.
Auf dem Sockel sind fünf Kuben unterschiedlicher Proportion und Höhe angeordnet, die das beträchtliche
Gebäudevolumen im Maßstab der Umgebung gliedern. Vier Kuben nehmen die Forschungsbereiche
auf. Ihre gefaltete Metallfassade reflektiert die Farben des Himmels und lässt sie
so optisch zurücktreten. Zwischen diesen tritt der fünfte mit einer Cortenstahl-Fassade verkleidete
Kubus hervor, der die Gemeinschafts- und Veranstaltungsbereiche und den Haupteingang aufnimmt.
Besucher und Mitarbeiter gelangen vom Eingang in eine offene Treppenhalle, die sie zu den Konferenz-
und Bibliotheksflächen auf der Wasserseite leitet. Weitere im Gebäude verteilte Aufenthaltsund
Besprechungsbereiche mit Blick aufs Wasser fördern den für die Forschung wichtigen Austausch
unter den Wissenschaftlern.
Die Erscheinung des Gebäudes verändert sich mit der wechselnden Lichtstimmung von hellstrahlend
über grafisch abstrakt bis hin zu dezent schattiert. Die Dreiecksflächen der gefalteten Fassade
lassen eine Verwandtschaft zu den hellen Segeln der vorbeiziehenden Boote erkennen, dienen
aber zugleich als langlebiger, feststehender Sonnenschutz. Fensterbänder und perforierte Bereiche
der Metallfassade gliedern die Forschungskuben und ermöglichen eine optimale Belichtung der
Arbeitsflächen.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde zudem ein Probenlager mit Parkpalette errichtet.
Hier wurden Sockel und Parkpalette wurden mit einer abstrakt wirkenden, vertikal geschuppten
Streckmetallfassade verkleidet, hinter der sich die offenen Parkebenen abzeichnen. Das hermetische,
vor Umwelteinflüssen geschützte Probenlager erhielt dagegen eine großformatig gegliederte
Betonfertigteilfassade im selben hellen Grauton.

 

02/2016


Staab Architekten GmbH aus Berlin haben den Wettbewerb im September 2012 gewonnen. Wie im Wettbewerbsentwurf bildet die Basis für den Neubau ein eingeschossiger Sockel mit einer Fassade aus rot-braunem Cortenstahl. Darauf aufgesetzt werden unterschiedliche Gebäudekörper, die überwiegend mit einer Glasfassade ausgestattet sind, weshalb sich bemerkenswerte Kontraste zwischen den einzelnen, durch Lichthöfe getrennten Elementen ergeben. Auf insgesamt 30.000 Quadratmetern Gebäudefläche, verteilt auf sechs Vollgeschosse, befinden sich Forschungsplätze, Laborbereiche, Konferenz- und Kommunikationszonen, das Rechenzentrum, das Direktorat, Seminarräume sowie eine öffentlich zugängliche Bibliothek. Der neue Forschungscampus soll Ende 2018 fertig sein.

1. Preis

Staab Architekten GmbH, Berlin
Volker Staab · Alfred Nieuwenhuizen
Mitarbeit: Petra Wäldle · Fabian Reinsch
Sarah Ruoss · Ivan Kaleov
Anna Immenkemper · Annette Leber
Matthias Tscheuschler
Energie: Winkels · Behrens · Pospich
Ingenieure für Haustechnik GmbH, Münster
Labor: LCI Labor Concept Ing.-Ges. mbH, Lüneburg
Brandschutz: IBB Ingenieurbüro
Prof. Dr. Gert Beilicke Gbr, Leipzig
Modell: Monath + Menzel Modellbau, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Perspektive vom östlichen Nordufer | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Perspektive vom westlichen Nordufer | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Innenperspektive Erschliessungsstraße mit Kommunikationszone | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Innenperspektive Konferenzetage | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Lageplan | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Grundriss Erdgeschoss mit Außenanlagen | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Grundriss 1. Obergeschoss | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Grundriss 3. Obergeschoss | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Grundriss 4. Obergeschoss | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Nutzungsverteilung | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Längsschnitt 2 durch die zentrale Erschließungsstraße | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Schnitt 4 - Forschung | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Trassenführung im Schnitt | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Ansicht von Süden | © Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • Perspektive vom östlichen Nordufer
  • Perspektive vom westlichen Nordufer
  • Innenperspektive Erschliessungsstraße mit Kommunikationszone
  • Innenperspektive Konferenzetage
  • Lageplan
  • Grundriss Erdgeschoss mit Außenanlagen
  • Grundriss 1. Obergeschoss
  • Grundriss 3. Obergeschoss
  • Grundriss 4. Obergeschoss
  • Nutzungsverteilung
  • Längsschnitt 2 durch die zentrale Erschließungsstraße
  • Schnitt 4 - Forschung
  • Trassenführung im Schnitt
  • Ansicht von Süden

2. Preis

Gerber Architekten, Dortmund
Prof. Eckhard Gerber
Mitarbeit: H. Beinhoff · Brigitte Tamásy
Andreas Mock · Thomas Wojtowicz
Michael Halbeisen
Haustechnik: Inros Lackner, Rostock
Labor: Dr. Heinekamp, Karlsfeld
Brandschutz: Ing.-Büro für vorbeugenden
Brandschutz, Bremen
Visualisierung: bloomimages, Hamburg
Modell: Wiens und Partner GmbH, Hamburg
  • 2. Preis: Gerber Architekten, Dortmund
  • 2. Preis: Gerber Architekten, Dortmund
  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © Gerber Architekten
  • Blick aus dem Foyer in die Halle | © Gerber Architekten
  • Foyer | © Gerber Architekten
  • Lageplan | © Gerber Architekten
  • Erdgeschoss | © Gerber Architekten
  • Obergeschoss | © Gerber Architekten
  • 1. Obergeschoss | © Gerber Architekten
  • 2. Obergeschoss - Laborlandschaft | © Gerber Architekten
  • Nutzungen | © Gerber Architekten
  • Querschnitt | © Gerber Architekten
  • Längsschnitt | © Gerber Architekten
  • Längsschnitt | © Gerber Architekten
  • Ansicht Schwentine | © Gerber Architekten
  • Ansicht Wischhofstraße | © Gerber Architekten
  • 2. Preis: Gerber Architekten, Dortmund
  • 2. Preis: Gerber Architekten, Dortmund
  • Blick aus dem Foyer in die Halle
  • Foyer
  • Lageplan
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss
  • 1. Obergeschoss
  • 2. Obergeschoss - Laborlandschaft
  • Nutzungen
  • Querschnitt
  • Längsschnitt
  • Längsschnitt
  • Ansicht Schwentine
  • Ansicht Wischhofstraße

4. Preis

BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg
Jürgen Böge · Ingeborg Lindner-Böge
Lutz-Matthias Keßling · Detlev Kozian
Mitarbeit: Peter Focke · Johannes Maas
Christian Groß
Gebäudetechnik: ZWP Ingenieur-AG, Hamburg
Visualisierung: moka-studio, Hamburg
Modell: Wiens und Panter GmbH, Hamburg
  • 4. Preis: BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg
  • 4. Preis: BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg
  • Blick über den Pier | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Fassade | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Blick in die Bibliothek | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Lageplan | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Grundriss Erdgeschoss | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Grundriss 1. Obergeschoss | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Grundriss 4. Obergeschoss - Bibliothek | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Schnitt A-A | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Schnitt B-B | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Schnitt C-C | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Schnitt D-D | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Fassadendetail | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Ansicht Nordwest | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • Ansicht Südwest | © BLK2 Böge Lindner K2 Architekten
  • 4. Preis: BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg
  • 4. Preis: BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg
  • Blick über den Pier
  • Fassade
  • Blick in die Bibliothek
  • Lageplan
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss 1. Obergeschoss
  • Grundriss 4. Obergeschoss - Bibliothek
  • Schnitt A-A
  • Schnitt B-B
  • Schnitt C-C
  • Schnitt D-D
  • Fassadendetail
  • Ansicht Nordwest
  • Ansicht Südwest

4. Preis

Scholl Architekten GmbH, Stuttgart
Michael Walker · Wolfgang Balbach
Mitarbeit: Isabell Meier · Josépha Roussel
Alexander Dziuk · Thomas Kappmaier
Energie: Dr. Madjid Madjidi
Anerkennung/Mention (€ 8.000,–)
  • 4. Preis: Scholl Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: Scholl Architekten GmbH, Stuttgart
  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Lageplan | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Ebene 0 | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Ebene +1 | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Ebene +2 | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Ebene +3 | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Schnitt B-B | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Schnitt C-C | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Schnitt D-D | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Ansicht Süd | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • Ansicht West | © Scholl Architekten, Stuttgart
  • 4. Preis: Scholl Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: Scholl Architekten GmbH, Stuttgart
  • Lageplan
  • Ebene 0
  • Ebene +1
  • Ebene +2
  • Ebene +3
  • Schnitt B-B
  • Schnitt C-C
  • Schnitt D-D
  • Ansicht Süd
  • Ansicht West

Anerkennung

Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
Heinz Gaiser · Olivia Gaiser-Delgmann
Mitarbeit: Alexandra Schwend
Ralf Schönberger · Dong Whan Lee
Visualisierung: Andreas Stuchlik
Modell: Stephan Fleig
  • Anerkennung: Architektengruppe Gaiser   Partner, Karlsruhe
  • Anerkennung: Architektengruppe Gaiser   Partner, Karlsruhe
  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Erweiterungsneubau Forschungsgebäude Heimholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Erdgeschoss | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • 2. Obergeschoss | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Nutzung | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Schnitt A-A | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Schnitt B-B | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Schnitt C-C | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Ansicht Süd | © Architektengruppe Gaiser + Partner, Karlsruhe
  • Anerkennung: Architektengruppe Gaiser Partner, Karlsruhe
  • Anerkennung: Architektengruppe Gaiser Partner, Karlsruhe
  • Erdgeschoss
  • 2. Obergeschoss
  • Nutzung
  • Schnitt A-A
  • Schnitt B-B
  • Schnitt C-C
  • Ansicht Süd
Verfahrensart
Nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 14 Teilnehmerteams

Wettbewerbsaufgabe
Aufgabe des GEOMAR ist die Untersuchung der chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Um die Forschungsarbeit konzentrieren und effektivieren zu können, sollen die Mitarbeiter räumlich an einem Standort zusammengeführt werden. Dazu ist die Errichtung eines Erweiterungsneubaus am Standort Seefischmarkt auf dem Ostufer der Kieler Förde vorgesehen. In Bezug auf Nachhaltigkeit soll eine Zertifizierung im Silber-Standard (DGNB) angestrebt und die Vorgaben der ENEV 2009 um 30% unterschritten werden.
Der Erweiterungsneubau soll ca. 15.413 m² Nutzfläche umfassen, davon ca. 35 % Laborfläche.
Das Raumprogramm gliedert sich u.a. in:
Direktorat 384 m²
Verwaltung 814 m²
Sonderflächen Isotopenlabore und Spurenanalytik 810 m²
Forschungsübergreifende Biologische Labore 5.392 m²
Nutzungseinheit Modellierung 1.044 m²
Nutzungseinheit Ökologie 1.542 m²
Geodynamik 264 m²
Magmatische und Hydrothermale Systeme 474 m²
Technische Dienste 96 m²
Rechenzentrum 651 m²
Bibliothek 1.384 m²
Konferenz/Seminar 370 m²
Zentrales Probenlager 1.932 m²
Zentrale Lagerung Gefahrenstoffe 108 m².

Competition assignment
To increase the effectiveness of scientific research the GEOMAR-Helmholtz Centre for Ocean Research shall get an extension for its staff at the east bank of the Kiel Fjord. In terms of sustainability the building shall achieve the Silver DGNB certificate. The extension shall comprise 14.413 m² usable area with 35% laboratory areas. The program is divided in: directorate 384 m², administration 814 m², technical services 96 m², computer centre 651 m², library 1,134 m², conference/seminar 370 m², central sample storage 1.932 m², central toxic substances storage 108 m² and the various laboratories.

Fachpreisrichter
Prof. Dörte Gatermann, Köln (Vors.)
Jürgen Eichler, München
Olaf Rabe, HZI Braunschweig
Ralf Streckwall, Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin, Berlin
Gregor Sunder-Plassmann, Gestaltungsbeirat der Stadt Kiel
Matthias Vollmer, BMVBS, Bonn
Günter Wilkens, Hamburg

Sachpreisrichter
Dr. Heide Ahrens, Minist. für Wissenschaft, Wirtschaft u. Verkehr d. Landes Schleswig-Holstein,
Ursula Frank-Scholz, GEOMAR Kiel
Prof. Dr. Peter M. Herzig, GEOMAR Kiel
Peter Todeskino, Bgm. und Stadtrat, Kiel
Michael Wagner, GEOMAR Kiel
Karl Wollin, MR, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf mit der weiteren Planung zugrunde zu legen.
AuftragsbekanntmachungDienstleistungenRichtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielWischhofstraße 1-3Zu Händen von: Sören Matthes24148 KielDEUTSCHLANDTelefon: +49 4316002551E-Mail: smatthes@geomar.deFax: +49 431600131525Internet-Adresse(n):Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.geomar.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3) Haupttätigkeit(en)
BildungSonstige: Forschung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für OzeanforschungKiel-Erweiterungsneubau-Freianlagen.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung undPlanung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versucheund AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:Wischhofstraße 1-3,24148 Kiel.NUTS-Code DEF02II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zumdynamischen Beschaffungssystem (DBS)Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Mitarbeiter des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR)sollen räumlich zusammengeführt werden. Dazu ist die Errichtung einesErweiterungsneubaus in unmittelbarer Nähe zu den am Standort Seefischmarktauf dem Ostufer der Kieler Förde bereits genutzten Gebäuden vorgesehen.Der Erweiterungsneubau wird ca. 13 560 m² Nutzfläche umfassen (davon ca.35 % Laborfläche, größtenteils der Sicherheitsstufen S1 und S2).Zielsetzung ist, einen architektonisch hochwertigen und denanspruchsvollen wissenschaftlichen /technischen Rahmenbedingungenangepassten Gebäudekomplex zu errichten. Dieser soll auf Nachhaltigkeitausgerichtet werden (Zertifizierung im Silber-Standard (BNB) sollangestrebt werden, die Vorgaben der EnEV 2009 sollen um 30 %unterschritten werden). Gegenstand des Projektes ist auch dieVorabmaßnahme zur Errichtung des zentralen Probenlagers (Kern- undKühllager): Das Teilprojekt beinhaltet ca. 1 932 m² Nutzfläche. Diezeitlich vorgelagerte Maßnahme dient dem Freizug der abzureißenden Gebäudeauf dem Baufeld.Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen maximal 89 500 000 EUR brutto(einschließlich Erstausstattung).Die Maßnahme wird als Zuwendungsbau (gem. ZBau und RZBau) zu 90 % vom Bund(BMBF), zu 10 % vom Land Schleswig-Holstein finanziert, welches auch dasGrundstück (Erbbaurecht) zur Verfügung stellt. Bauherr ist das GEOMAR,zuständige staatliche Bauverwaltung (fachaufsichts-führende Ebene, FfE)ist die GMSH, Kiel, Geschäftsbereich Zuwendungsbau.Der Auftraggeber beabsichtigt für diese Maßnahme dieFreianlagen-Planungsleistung zu vergeben.Leistungsgegenstand ist die Freianlagenplanung für die Dachbegrünung, dieInnenhöfe und die Verkehrsflächen auf dem Grundstück.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71222000, 71200000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ingenieurleistungen für Freianlagenplanung gemäß § 38 HOAI,Leistungsphasen 1-9. Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt.Die Leistungen sind für den Erweiterungsneubau (ENB) und das zentraleProbenlager mit Parkpalette (ZPL) zu erbringen.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: jaBeschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich die stufenweiseBeauftragung vor. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit dasPlanungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitereBeauftragungbesteht, noch können daraus sonstige vertraglicheVerpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Die Leistungen sind direktbzw. innerhalb einer angemessenen Frist (12 Werktage) nach Auftragsvergabewahrzunehmen.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 60 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.2.3.1 - Fachliche Qualifikationen:Dem Teilnahmeantrag liegen Anlagen zur Beschreibung der Büro-Referenzenbei, die durch den Bewerber / das Bewerberbüro auszufüllen ist. Hierüberhinausgehende Darstellungen sind nicht gewünscht und werden auch nichtberücksichtigt. Zusätzlich zu in der Referenz- Anlagen einzutragendenDaten besteht die Möglichkeit, für die dort angegebenen Referenzen jeweilseine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitigbedruckt, nicht gefaltet) einzureichen. Es können hier insgesamt maximal 3Referenzprojekte aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2009-2013) aufgeführtwerden, deren Auswahl sich zur Beurteilung der fachlichen Qualifikation ander Vergleichbarkeit zur gestellten Bauaufgabe orientieren sollte. Eswerden nur Referenzen über einen Vollauftrag (LPh 2-8) berücksichtigt, beidenen der Leistungsbeginn nach dem 1.1.2009 erfolgte und bei denen bis zumZeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung die Leistungsphase 8abgeschlossen war:Für die maximale Bewertung sind durch die Referenzprojekte folgendeAnforderungen zu erfüllen:— Maßnahme entspricht einem Neubau, (Ausschlusskriterium; Nichterfüllungführt zum Ausschluss der Referenz)— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Σ Kgr. 500 > 1 000 000 EURbrutto Baukosten),— mindestens Leistungsphasen 2-8 beauftragt,— derzeitiger Projektstand mindestens Leistungsphase 8 oder abgeschlossen.— Referenzprojekt beinhaltet eine Dachbegrünung und/ oder Innenhöfe— Referenz beinhaltet Verkehrsflächen— Bestätigung der Erfüllung der Projektziele
III.2.3.2 - Personelle Besetzung:
Benennung des vorgesehenen Projektleiters unter Angabe dessen / derenReferenzen. Es können für den Projektleiter und stellv. PL insgesamt zweiReferenzen angegeben werden (eine Referenz PL und eine Referenz Stellv.PL). Dem Teilnahmeantrag liegen Anlagen zur Beschreibung derProjektleiter-Referenzen bei, die durch den Bewerber / das Bewerberbüroauszufüllen ist. Hierüber hinausgehende Darstellungen sind nicht gewünschtund werden auch nicht berücksichtigt. Zusätzlich zu in derReferenz-Anlagen einzutragenden Daten besteht die Möglichkeit, für diedort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung imFormat DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet) einzureichen.Es können hier insgesamt maximal 2 Referenzprojekte aus den letzten 5Geschäftsjahren (2009-2013) aufgeführt werden, deren Auswahl sich zurBeurteilung der fachlichen Qualifikation an der Vergleichbarkeit zurgestellten Bauaufgabe orientieren sollte. Es werden nur Referenzen übereinen Vollauftrag (LPh 2-8) berücksichtigt, bei denen der Leistungsbeginnnach dem 1.1.2009 erfolgte und bei denen bis zum Zeitpunkt derVeröffentlichung dieser Bekanntmachung die Leistungsphase 8 abgeschlossenwar.:Für die maximale Bewertung sind durch die Referenzprojekte folgendeAnforderungen zu erfüllen:— Maßnahme entspricht einem Neubau, (Ausschlusskriterium; Nichterfüllungführt zum Ausschluss der Referenz)— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Σ Kgr. 500 > 1 000 000 EURbrutto Baukosten), nicht die anrechenbaren Kosten Freianlagenplanung/Verkehrsplanung),— mindestens Leistungsphasen 2-8 beauftragt,— derzeitiger Projektstand mindestens Leistungsphase 8 oder abgeschlossen.— Referenzprojekt beinhaltet eine Dachbegrünung und/ oder Innenhöfe— Referenz beinhaltet Verkehrsflächen— Bestätigung der Erfüllung der ProjektzieleBei Bietergemeinschaften ist nur ein Projektleiter zu benennen. DieBenennung von 2 Personen je Bietergemeinschaft ist unerwünscht.Die Berufszulassung des Projektleiters ist durch Vorlage vonStudiennachweisen/Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.Der Teilnahmeantrag ist vom Bieter vollständig auszufüllen.III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oderVerweis auf die maßgeblichen Vorschriften:HOAI (aktuelle Fassung).III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwird:Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftendeArbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreterbenennen. Der Nachweis muss für jedes Mitglied der Bietergemeinschaftvorliegen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerberwirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen inrelevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF);c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOFnicht vorliegen.Sämtlich oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch einerechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Teilnahmeantragszu bestätigen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Ein Nachweis der entsprechendenBerufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: fürPersonenschäden: 3 000 000 EUR für sonstige Schäden: 2 000 000 EUR
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen:III.2.3.1 - Fachliche Qualifikationen:Dem Teilnahmeantrag liegen Anlagen zur Beschreibung der Büro-Referenzenbei, die durch den Bewerber / das Bewerberbüro auszufüllen ist. Hierüberhinausgehende Darstellungen sind nicht gewünscht und werden auch nichtberücksichtigt. Zusätzlich zu in der Referenz- Anlagen einzutragendenDaten besteht die Möglichkeit, für die dort angegebenen Referenzen jeweilseine freie Projektdarstellung im Format DIN A4 (1 Seite, einseitigbedruckt, nicht gefaltet) einzureichen. Es können hier insgesamt maximal 3Referenzprojekte aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2009-2013) aufgeführtwerden, deren Auswahl sich zur Beurteilung der fachlichen Qualifikation ander Vergleichbarkeit zur gestellten Bauaufgabe orientieren sollte.Es werden nur Referenzen über einen Vollauftrag (LPh 2-8) berücksichtigt,bei denen der Leistungsbeginn nach dem 1.1.2009 erfolgte und bei denen biszum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung dieLeistungsphase 8 abgeschlossen war:Für die maximale Bewertung sind durch die Referenzprojekte folgendeAnforderungen zu erfüllen:— Maßnahme entspricht einem Neubau, (Ausschlusskriterium; Nichterfüllungführt zum Ausschluss der Referenz)— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Σ Kgr. 500 > 1 000 000 EURbrutto Baukosten),— mindestens Leistungsphasen 2-8 beauftragt,— derzeitiger Projektstand mindestens Leistungsphase 8 oder abgeschlossen.— Referenzprojekt beinhaltet eine Dachbegrünung und/ oder Innenhöfe— Referenz beinhaltet Verkehrsflächen— Bestätigung der Erfüllung der Projektziele
III.2.3.2 - Personelle Besetzung:
Benennung des vorgesehenen Projektleiters unter Angabe dessen / derenReferenzen. Es können für den Projektleiter und stellv. PL insgesamt zweiReferenzen angegeben werden (eine Referenz PL und Möglicherweisegeforderte Mindeststandards: (falls zutreffend)_____DE Standardformular 02 - Auftragsbekanntmachung 8 / 18 eine ReferenzStellv. PL). Dem Teilnahmeantrag liegen Anlagen zur Beschreibung derProjektleiter-Referenzen bei, die durch den Bewerber / das Bewerberbüroauszufüllen ist. Hierüber hinausgehende Darstellungen sind nicht gewünschtund werden auch nicht berücksichtigt. Zusätzlich zu in derReferenz-Anlagen einzutragenden Daten besteht die Möglichkeit, für diedort angegebenen Referenzen jeweils eine freie Projektdarstellung imFormat DIN A4 (1 Seite, einseitig bedruckt, nicht gefaltet) einzureichen.Es können hier insgesamt maximal 2 Referenzprojekte aus den letzten 5Geschäftsjahren (2009-2013) aufgeführt werden, deren Auswahl sich zurBeurteilung der fachlichen Qualifikation an der Vergleichbarkeit zurgestellten Bauaufgabe orientieren sollte.Es werden nur Referenzen über einen Vollauftrag (LPh 2-8) berücksichtigt,bei denen der Leistungsbeginn nach dem 1.1.2009 erfolgte und bei denen biszum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung dieLeistungsphase 8 abgeschlossen war.:Für die maximale Bewertung sind durch die Referenzprojekte folgendeAnforderungen zu erfüllen:— Maßnahme entspricht einem Neubau, (Ausschlusskriterium; Nichterfüllungführt zum Ausschluss der Referenz)— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Σ Kgr. 500 > 1 000 000 EURbrutto Baukosten), nicht die anrechenbaren Kosten Freianlagenplanung/Verkehrsplanung),— mindestens Leistungsphasen 2-8 beauftragt,— derzeitiger Projektstand mindestens Leistungsphase 8 oder abgeschlossen.— Referenzprojekt beinhaltet eine Dachbegrünung und/oder Innenhöfe— Referenz beinhaltet Verkehrsflächen— Bestätigung der Erfüllung der ProjektzieleBei Bietergemeinschaften ist nur ein Projektleiter zu benennen. DieBenennung von 2 Personen je Bietergemeinschaft ist unerwünscht.Die Berufszulassung des Projektleiters ist durch Vorlage vonStudiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.Der Teilnahmeantrag ist vom Bieter vollständig auszufüllen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstandvorbehalten: jaVerweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: DieLeistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischenWirtschaftsraumes vorbehalten:Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zurFührung der BerufsbezeichnungArchitekt, Ingenieur und/oder Beratender Ingenieur berechtigt sind.Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nichtgeregelt, so erfüllt dieAnforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis odersonstige Befähigungsnachweiseverfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistetist. Juristische Personen, wennderen satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtetist und der Planungsaufgabeentspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder dergesetzliche Vertreter der juristischenPerson die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.Arbeitsgemeinschaften, bei denenjedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oderjuristischen Personen gestellt werden.Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationender Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistungverantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
VerhandlungsverfahrenEinige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmtenVerhandlungsverfahren) neinIV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zurAngebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdenGeplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: DieBieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.Gewichtung derWertungskriterien des Auswahlverfahrens: - FachlicheQualifikation 60 % (siehe III.2.3.1) hieraus:Referenzprojekte 60 Punkte.Bei der Bewertung der 3 Referenzprojekte können insgesamt 60Punkteerreicht werden (3 x 20 Punkte); die Teilbepunktung ist imTeilnahmeantrag ersichtlich; dabei wird wie folgtvorgegangen: - Ist dasangegebene Referenzprojekt ein Neubau? - Ist das angegebeneReferenzprojektvergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Σ Kgr.500 >1.000.000 EUR brutto, Baukosten)? - Wurdenbei dem angegebenenReferenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 2-8 beauftragt? - Befindetsichdas angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oderist es bereits abgeschlossen? -Beinhaltet das Referenzprojekt eineDachbegrünung und/oder Innenhöfe? - Beinhaltet das ReferenzprojekteineVerkehrsfläche? - Bestätigung der Erfüllung der Projektziele - PersonelleBesetzung 40 % (sieheIII.2.3.2) hieraus: Projektleitung 40 Punkte. Jeangegebenes Referenzprojekt des Projektleiters/stellv.PL können maximal 20Punkte erreicht werden. D.h. bei der Referenzprojektanzahl von einemProjektfür den Projektleiter/stellv. PL können bei jeweils 20 Punkteninsgesamt 40 Punkte erzielt werden (2 xReferenzprojekt mit max. 20 Punkten= max. 40 Punkte) Bei der Bewertung der Referenzprojekte wird wiefolgtvorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt ein Neubau? - Ist dasangegebene Referenzprojektvergleichbarer oder übersteigender Größenordnung(Σ Kgr. 500 >1.000.000 EUR brutto, Baukosten)? - Wurdenbei dem angegebenenReferenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 2-8 beauftragt? - Befindetsichdas angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oderist es bereits abgeschlossen? -Beinhaltet das Referenzprojekt eineDachbegrünung und/oder Innenhöfe? - Beinhaltet das ReferenzprojekteineVerkehrsfläche ? - Bestätigung der Erfüllung der Projektziele Hinweis:Eine Referenz aus dem BereichFachlichen Qualifikationen (siehe III.2.3.1)darf auch unter Personelle Besetzung (siehe III.2.3.2) angegebenwerden,wenn es sich sowohl um eine Referenz des Bewerberbüros als auch eineReferenz des Projektleiters/stellv. PL handelt. Referenzen die im BereichFachliche Qualifikation (siehe III.2.3.1) mehrfach angegebenwerden, werdennur einmal bewertet. Selbiges gilt für die Referenzen aus dem BereichPersonelle Besetzung(siehe III.2.3.2). Das bedeutet, dass die Referenzenfür den PL und den stellv. PL nicht identisch seindürfen. Der zur Wertungherangezogene Beurteilungskatalog ist im Teilnahmeantrag detaillierterläutertund folgt der nachstehenden Bewertungsmethodik: Ist dasabgefragte Kriterium vollständig erfüllt, erhältder Bewerber die volleBepunktung, die für das jeweilige Kriterium vorgesehen ist (ist imTeilnahmeantragersichtlich). Wenn das Kriterium nicht vollständig erfülltwird, findet zur Ermittlung der Bepunktung einedem Wertungskriteriumentsprechende Interpolation statt: Grad der Erfüllung des Kriterium /VollständigeDE Standardformular 02 - Auftragsbekanntmachung 11 /18Erfüllung des Kriteriums x Maximale Bepunktung für das Kriterium =Bepunktung des Kriteriums. Bsp.: Istdas angegebene Referenzprojekt desProjektleiters vergleichbar oder übersteigender Größenordnung (Σ Kgr.500>1.000.000 EUR brutto, Baukosten) werden 3 Punkte vergeben. Bei geringererSumme der Kosten als1.000.000 EUR brutto wird die zu vergebene Punktzahldem Wertungskriterium entsprechend interpoliert. (Bsp.:Bei einemReferenzprojekt mit Summe der Kosten der Kgr. 500 in Höhe von insgesamt500.000 EUR bruttowerden 1,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 500.000EUR/1.000.000 EUR x 3 Punkte)
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe
derVerhandlung bzw. des DialogsAbwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecksschrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zuverhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die inden Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zurVerhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialogaufgeführt sind
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
GEN 20943144
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
neinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzendenUnterlagen bzw. der BeschreibungSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:12.8.2014 - 10:00Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
18.8.2014 - 14:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden könnenDeutsch.Sonstige: deutsch
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung je Leistungsbereich zulässig.Mehrfachbewerbungen auf einenLeistungsbereich führen zum Ausschluss vom Verfahren.Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersoneninnerhalb verschiedenerBewerbergemeinschaften.Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Esgilt keine Poststempel-Abgabe.Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wegeübermittelte Teilnahmeanträgesind nichtzugelassen.Zusätzliche bzw. ergänzende Teilnahmeanträge auf Datenträgern werden nichtberücksichtigt.Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf dieMöglichkeit der Bildung vonBewerbungsgemeinschaften hingewiesen.Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sindzwingend mittels des anzuforderndenTeilnahmeantrages zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertetwerden und werden von derTeilnahme ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag kann per E-Mail oder Fax beidem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielE-Mail: einkauf-bau@geomar.de;Fax: +49 431600131525 angefordert werden.Bei Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Bewerber derBietergemeinschaft separatauszufüllen.Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantraggekennzeichnet abzugeben.Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftbzw. Bieter/Bietergemeinschaftgemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen.Der Bewerber/Bieter istverpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an denVergabeunterlagen etc. unverzüglich nachFeststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagenzu rügen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-HolsteinDüsternbrooker Weg 9424105 KielDEUTSCHLANDTelefon: +49 4319884640Fax: +49 4319884702
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: DieEinlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rügenicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteiltGEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielWischhofstraße 1-324148 KielDEUTSCHLAND
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15.7.2014

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