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30.01.2017 - Neubau Kinderzentrum Bethel
Bielefeld

Auslober
Evangelisches Krankenhaus Bielefeld gGmbH
 

Raumprogramm/Vorprüfung

Lohfert - Praetorius A/S, Kongens Lyngby, Dänemark

Koordination
Drees & Huesmann - Planer, Bielefeld

Wettbewerbsart
Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Das Kinderzentrum Bethel ist Teil des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB). Als eines der größten Kinderkrankenhäuser in Deutschland behandeln die Teams der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Kinderchirurgie rund 40.000 ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten pro Jahr – vom Frühgeborenen bis zum Teenager. Beide Kliniken sind eingebunden in das Perinatalzentrum Level I, einer Spezialabteilung für werdende Mütter mit einer Risikoschwangerschaft, frühgeborene Säuglinge und kranke Neugeborene. Das Zentrum ist vom Land als Einrichtung mit der höchsten Versorgungsstufe anerkannt.
Die Architektur des Kinderzentrums stammt aus dem Jahr 1969; trotz laufender Anpassungen und Erweiterungen ist das Raum- und Funktionskonzept nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommen die aktuellen Vorgaben zur Energieeffizienz und zum Brandschutz sowie die Anforderungen zur modernen Hygiene: Diese neuen Verordnungen wären im Bestandsgebäude langfristig nur mit einem hohen finanziellen Aufwand zu erfüllen.  
Das damalige Baukonzept sah eine strikte Trennung der Kinder von ihren Eltern vor. Besuche wurden, wenn überhaupt, nur stundenweise zugelassen. Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern waren damals gar nicht vorgesehen. Deshalb sind die Patientenzimmer im derzeitigen Kinderzentrum gemäß den heutigen Bedürfnissen (mind. ein Elternteil übernachtet mit dem Kind im Krankenhaus) deutlich zu klein.
Um den jungen Patientinnen und Patienten und ihren Eltern die beste Behandlung in einer individuellen, den Bedürfnissen angemessenen Atmosphäre  zu ermöglichen, ist der Bau eines neues Kinderzentrum aus diesen gerade genannten Gründen unerlässlich. Es soll dabei eine baulich attraktive und gleichzeitig kostengünstige Lösung realisiert werden. Ein Raum- und Funktionsprogramm für insgesamt 146 Betten wurde mit Hilfe eines externen Planungsbüros erstellt.

Folgende Ziele werden u. a. mit dem Neubau verfolgt:
Schaffung einer Leuchtturmklinik für die Region und (bezogen auf einzelne Behandlungsangebote) darüber hinaus; eine dem epidemiologischen Trend angepasste pädiatrische und kinderchirurgische Maximalversorgung auf universitärem Niveau; kind- und elterngerechte Unterbringung; familienfreundliche Atmosphäre; fachübergreifende Behandlungsstruktur; kurze, dem Behandlungsverlauf und den Bedürfnissen angepasste Wege.
Das heutige Kinderzentrum besteht aus zwei Gebäudeteilen (Haus 1 und Haus 2). Haus 1 soll abgerissen und auf diesem Gelände das neue Kinderzentrum gebaut werden. Während dieser Bauphase beziehen die betroffenen Kliniken und Funktionsbereiche übergangsweise den neuen Südostflügel des benachbarten Hauses Gilead I (ebenfalls Teil des EvKB). Dieser Anbau befindet sich derzeit noch in der Bauphase. Während der Neubauphase des Kinderzentrums werden die zentralen Einrichtungen (OP, Radiologie, Notaufnahme etc.) des Hauses Gilead I sowohl von den dort ansässigen Kliniken als auch der Pädiatrie und der Kinderchirurgie gemeinsam genutzt. Diese Lösung stellt für alle Beteiligten ein Provisorium dar und sollte möglichst kurz gehalten werden.
Um langfristig eine Einhäusigkeit des Krankenhauses realisieren zu können, strebt das EvKB - mit einer Perspektive zwischen 15 und 25 Jahren - eine Erweiterung bzw. Verlagerung des Haus Gilead I inklusive einer Anbindung des Kinderzentrums an. Diese räumliche Anbindung muss im Architektenwettbewerb ebenfalls berücksichtigt werden.

Preisgerichtssitzung
30. Januar 2017

Beteiligung
11 Arbeiten

 

Mehr zu diesem Wettbewerb finden sie in der April-Ausgabe!

 


Link zur Ausschreibung

Preisträger
1. Preis
Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin
Prof. Rainer Hascher, Architekt · Prof. Sebastian Jehle, Architekt
Mitarbeit: Jonhannes Raible · Tobias Tresp · Julia van der Vorst · Daniel Gäfgen
Beratung Funktionsabläufe: Dipl.-Ing. Peter Kast, Architekt · Monnerjan Kast Walter Architekten, Düsseldorf
2. Preis
ARGE
crayen+bergedieck architekten BDA stadtplaner, Bielefeld
Markus Bergedieck, Architekt
tsj tönies+schroeter+jansen freie architekten gmbH, Lübeck
Jan Soltau, Architekt
Mitarbeit tsj tönies+schroeter+jansen:
Gabi Kienecke, Dipl.-Ing. Architektur · Jan Maasjosthusmann, M.A. Architektur · Ling Lin, M.Sc. Architektur · Sabrina Ebener, Studentin · Milena Jerke, Studentin · Finn Soltau
Mitarbeit crayen+bergedieck architekten: Volker Crayen, Architekt · Flavia Romanini, Architektin · Arne Krüger, Architekt · Eduard Rempel, M.A. Architektur
TGA: PGMM Planungsgruppe M+M AG, NL Hamburg · Dieter Blumberg
Tragwerksplanung: WTM Engineers GmbH, Hamburg · Dr. Alexander Steffens
Landschaftsarchitektur: Peters + Winter Landschaftsarchitekten bdla, Bielefeld
3. Preis
Heinle Wischer und Partner, Freie Architekten, Berlin
Dipl.-Ing. Edzard Schulz, Architekt
Mitarbeit: Aleksandra Shulevska · Marta Bruschy da Fonseca Galhardo · Lea Bradasevic · André Wollmann · Jan Giesen
Landschaftsarchitektur: UKL Landschaftsarchitekten · Dipl.-Ing. Ulrich Krüger, Landschaftsarchitekt, Dresden
4. Preis
Freudenfeld+Krausen+Will Architekten GmbH, München
Klaus Freudenfeld, Architekt
Landschaftsarchitektur: Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München
Technische Gebäudeausstattung: Bloos Däumling Huber Beratende Ingenieure für Versorgungstechnik GmbH, München
Anerkennung
Ludes Generalplaner GmbH, Berlin
Dipl.-Ing. Stefan Ludes, Architekt
Mitarbeit: Dipl.-Ing. Architekt Marco Neumann · Dipl.-Ing. Architektin Sandra Metz · M.Sc. Architektin Claudia Schwiethale · Architektin Sabina Grote-Schepers · Dipl.-Ing. Architekt David Hupfer · B.A.M.Sc. Architekt Paul Conrad · Aleksandra Czai, Studentin Architektur · Sabiha Arslan, Studentin Architektur
Technische Gebäudeausstattung: Rieker Planungsgesellschaft mbH · Herr Rieker
Statik und Brandschutz: Sondermann + Möller · Herr Sondermann
Landschaftsarchitektur: Dröge + Kerck Landschaftsarchitekten BDLA · Volkmar Kerck