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20.01.2017 - Bahnhofsareal
Ludwigsburg

Auslober/Organizer

Stadt Ludwigsburg

 

Koordination/Coordination 

Stadt Ludwigsburg

Fachbereich Stadtplanung und Vermessung

 

Wettbewerbsbetreuung/Modellfotos

Wick + Partner

Architekten Stadtplaner, Stuttgart

Wettbewerbsaufgabe
Die Stadt Ludwigsburg wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als barocke Modellstadt errichtet, mit dem Ziel vorbildhaft umzusetzen, mit welchen Qualitäten in Architektur und Stadtraum die Voraussetzungen für gutes Wohnen und Arbeiten geschaffen werden können. Auch heute stehen diese Aspekte im Fokus der nachhaltigen Stadtentwicklung im ökonomischen, sozialen und ökologischen Bereich, für die Ludwigsburg im Jahr 2014 als nachhaltigste Stadt mittlerer Größe in Deutschland ausgezeichnet wurde.
Als eine der Zukunftsstädte in Deutschland (Projekt unter Federführung des Bundesforschungsministeriums) arbeitet die Stadt mit herausragenden Partnern aus Industrie, Dienstleistung und Wirtschaft im „Living Lab“ daran, neue Technologien im Bereich von Energie und Mobilität, sowie die Digitalisierung offensiv in den Dienst der Menschen in der Stadt zu stellen.
Der Bahnhof mit dem Zentralen Omnibusbahnhof und dem Veränderungspotential im Umfeld soll funktional und emotional für diese Schlüsselentwicklungen stehen und auf der einen Seite hinführen zu einer pulsierenden, städtebaulich wertigen Innenstadt, auf der anderen Seite zu einem Transformationsgebiet in der Weststadt, in dem sich das städtebauliche Umfeld grundlegend ändert. Durch die Transformation gewerblicher Arbeitsplätze vergangener Jahrzehnte hin zu einem höchst attraktiven Umfeld für Kreative und IT-Spezialisten, die teilweise aus den kreativen Denkfabriken in Silicon Valley angeworben werden von Weltfirmen wie Bosch, Porsche, Mann und Hummel, die hier entscheidende Forschungs- und Entwicklungslabore verankern.
Die Gestaltung des Bahnhofs und des städtebaulichen Umfeldes muss die hohe Qualität der Innenstadt und den künftigen Innovationscharakter der Weststadt bereits erahnen lassen.
Das Bahnhofsareal in Ludwigsburg soll in diesem Sinne als bedeutender Stadteingang und attraktiver Aufenthalts- und Durchgangsbereich für ca. 50 000 Pendler pro Tag, zahlreiche touristische Besucher und Geschäftsreisende aufgewertet werden.
Neben einer städtebaulichen Neuordnung können auch die Verkehrsfunktionen am Bahnhof vereinfacht und entflochten und somit die Situation für alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere für Fußgänger und Radfahrer – wesentlich verbessert werden. Der Bahnhof (Bahnhaltepunkt und ZOB) soll als Herzstück des Bahnhofsareals zukünftig alle Anforderungen einer multimodalen Verkehrsdrehscheibe erfüllen.
Im direkten Umfeld des Bahnhofs befinden sich mehrere städtebauliche Potenzialflächen, die zurzeit untergenutzt sind (z. B. das Kepler Dreieck und das Kallenberg‘sche Gelände). Diese Areale könnten in Zukunft von einem modernen Bahnhof mit attraktiven Mobilitätsangeboten und einer hohen Besucher-, Kunden- und Nutzerfrequenz profitieren.
Im Ideenteil soll ein schlüssiges Gesamtkonzept für das Bahnhofsareal und die angrenzenden Potenzialflächen erarbeitet werden, das in einzelnen Realisierungsabschnitten umgesetzt werden kann.
Der Realisierungsteil zielt auf eine Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) sowie des östlichen Bahnhofsvorplatzes. Der ZOB gehört zwar zu den bedeutendsten Verkehrsknoten für den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt und der Region, weist jedoch nach fast 40-jährigem Betrieb gestalterische und funktionale Mängel auf. Insbesondere erlauben die Bushaltestellen keinen barrierefreien Zugang zu den Bussen. Aufgrund gestiegener Anforderungen an die Barrierefreiheit und angesichts eines dringend sanierungsbedürftigen Fahrbahnbelags werden grundlegende bauliche Eingriffe am ZOB erforderlich.
Durch den hier ausgelobten Wettbewerb soll die künftige Gestaltung und Funktionsweise des ZOB festgelegt werden und auf dieser Grundlage ein Antrag zur Förderung mit Mitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) für den kommunalen Straßenbau gestellt werden.

Preisgerichtssitzung
20. Januar 2017

Beteiligung
16 Arbeiten

Link zur Ausschreibung

 

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der März-Ausgabe!

Preisträger
Preisgruppe
pp a|s pesch partner architekten stadtplaner
GmbH, Stuttgart
Mario Flammann
Mitarbeit: Anna Sendlewska · Volker Scholz
Yongrae Cho · Monica Väth
Anastasia Navyshny
Verkehr: Brilon Bondzio Weiser GmbH, Bochum
Dr. Frank Weiser
Mitarbeit: Claudia Bonmann
Preisgruppe
Machleidt GmbH, Berlin
Benjamin Wille
Mitarbeit: Carsten Maerz · Steffen Wörsdörfer
Ilja Haub · Carolin Arand · Lasse Schmalfuß
L. Arch.: SINAI GmbH, Berlin
AW Faust
Mitarbeit: Marta Balestri · Melanie Becker
Sophie Béjanin · Heyden Freitag
Pia Mastrantonio · Maja van der Laan
Verkehr: SHP Ingenieure GbR, Hannover
Wolfgang Haller
Mitarbeit: Sabrina Stieger
winkelmüller.architekten, Berlin
Henner Winkelmüller
Mitarbeit: Daniel Cabrera Santana
Clemens Kirchmaier
Fachberater: perfomative architektur, Stuttgart
Steffen Wurzbacher
Preisgruppe
Freivogel Mayer Architekten, Ludwigsburg
Jochen Freivogel · Steffen Mayer
Mitarbeit: Rudolf Eyrond · Lisa Nowak
Nina Passek · Georg Zakrzewski
Verkehr: Verkehrsplanung Link, Stuttgart
Christoph Link
Anerkennung
KBK Architektenges. Belz | Lutz mbH, Stuttgart
Stefanie Haas · Johannes Jung
Mitarbeit: Piers Floyd · Tumai Bergau
Christa Szabo · Miriam Leischner
Verkehr: Hupfer Ing. GmbH, Niederhorbach
Prof. Dr. Christoph Hupfer