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09.11.2016 - Gartenschau „Natur in Lindau 2021” und städtebauliche Entwicklung Lindau
Lindau

Auslober 

Stadt Lindau / Stadtplanungsamt 

Natur in Lindau 2021 GmbH, Lindau

 

Wettbewerbsbetreuung

pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund

Büro Stuttgart

 

Wettbewerbsart 

Einstufiger, nichtoffener freiraumplanerischer und städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren

 

Wettbewerbsaufgabe

Die erfolgreiche Bewerbung für die kleine Gartenschau „Natur in der Stadt – Lindau 2021“ und die geplante Entwidmung von Bahnflächen im Bereich des Inselbahnhofs sowie eines großen Parkplatzes veranlasst die Stadt Lindau ein kombiniertes Wettbewerbsverfahren für die Entwicklung der sog. Hinteren Insel durchzuführen. Durch die Verbindung von Städtebaulicher Rahmenplanung mit der Planung der Kleinen Gartenschau kann der Westen der Insel Lindau zweiphasig aufgewertet werden.

Den Auftakt bildet dabei die Realisierung der temporären Anlagen der Gartenschau. Nach der Gartenschau können die freiwerdenden Flächen der temporären Anlagen für die städtebauliche Entwicklung der Hinteren Insel genutzt werden. Die im Rahmen der Gartenschau realisierten Daueranlagen verbleiben und sind dann Teil des Freiraumsystems der Insel.

Anlass für die Neuentwicklung der Hinteren Insel und den Wettbewerb sind umfangreiche städtebauliche Veränderungen im Zusammenhang mit der Verlagerung der Hauptbahnhofsfunktion. Neben dem Inselbahnhof soll ein Fern- und Regionalbahnhof in Lindau-Reutin entstehen. Im Wege der Neuordnung der Bahninfrastrukturen können größere Bahnbetriebsflächen auf der Insel für die Stadtentwicklung freigemacht und die bisher blockierte Verknüpfung aus der Altstadt zum Bodensee-Ufer hergestellt werden. Über öffentliche Räume kann der Westteil der Insel angebunden werden. Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude des Bahnhofs bleibt erhalten und erfährt eine Umnutzung. Zusätzlich können umfangreiche Kfz-Stellplatzanlagen zugunsten von Freianlagen und Stadterweiterungsflächen umgewandelt werden.

Im Zusammenhang mit den anstehenden Veränderungen will Lindau die Chance nutzen, mit einer Kleinen Gartenschau ihr Profil als „Gartenstadt“ weiter zu schärfen und fortzuentwickeln. Der Charakter der Gartenstadt Lindau resultiert zum einen aus den vorhandenen attraktiven öffentlichen Grünflächen und zum anderen aus der Tradition der privaten Villengärten an den Bodenseeufern mit hoher gartenkünstlerischer Bedeutung. So sind es vorrangig die Uferzonen, welche für die Bewohner der Insel, jedoch auch für die Gesamtbevölkerung und die touristischen Gäste von großer Bedeutung sind. Ziel des vorliegenden Konzepts ist es, den vorhandenen „Inselrundweg“ mit seinen Parks, den Schanzen und Uferwegen zu einem Ring aus Inselgärten weiterzuentwickeln, die Beziehung zum See (Aufwertung Uferkante, befestigte Flächen und grüner Uferpark am See, Zugänglichkeit zum Wasser) zu verstärken und weitere nutzbare Grünflächen, vor allem im Westteil der Insel, auf ehemaligen Bahnflächen und Parkplatzflächen zu realisieren.

In die städtebauliche Entwicklung und mögliche Bautypologien ist einzubeziehen, dass die Stadt Lindau mit der neuen dichten und differenzierten Bebauung eine Vergrößerung und Verjüngung der Inselbevölkerung anstrebt. Der Stadt Lindau ist es außerdem ein besonderes Anliegen die Trennung zwischen historischer Altstadt und Hinterer Insel aufzuheben.

Die Flächenumgriffe können ungefähr wie folgt beziffert werden:

Flächen Gartenschau: ca. 6,70 ha; Flächen Städtebau: ca. 8,2 ha.

 

Beteiligung 

19 Arbeiten

 

Preisgerichtssitzung

9. November 2016

 

 

Link zur Ausschreibung

 

Eine ausführliche Dokumentation finden Sie in wa 1-2017!

Preisträger
1. Preis
Atelier LOIDL Landschaftsarchitekten
mit Wessendorf Architektur Städtebau
2. Preis
ver.de landschaftsarchitektur
mit 03 Architekten
3. Preis
HOLZWARTH Landschaftsarchitektur
mit yellow z urbanism architecture
Anerkennung
lohrer.hochrein
mit löhle neubauer
Anerkennung
bbz landschaftsarchitekten
mit Schultz Granber Städtebau + Architektur,
Anerkennung
faktorgrün
mit Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner