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03.11.2016 - Besucher- und Informationszentrum des Deutschen Bundestages
Berlin

Auslober 

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin

 

Wettbewerbsart 

Offener Planungswettbewerb in zwei Phasen

 

Wettbewerbsaufgabe

Für den Neubau des Besucher- und Informationszentrums des Deutschen Bundestages (BIZ) wird ein offener Planungswettbewerb in 2 Phasen für Teams aus Architekten und Landschaftsarchitekten nach RPW 2013 ausgelobt.

Der Neubau soll südlich der Scheidemannstraße und westlich des Simson Wegs im Bereich des Tiergartens realisiert werden und die provisorische Containeranlage zur Sicherheitskontrolle der Besucher vor dem Reichstag ersetzen.

Im BIZ sollen die Besucher mit Vorträgen, interaktiven Rollenspielen, Filmen sowie auch internetgestützten Medien individuell und in Gruppen auf den Besuch des Reichstagsgebäudes angemessen vorbereitet werden. Seminarräume für das Zusammentreffen der Abgeordneten mit ihren Besuchergruppen sowie ein Bistro und ein Shop sind ebenfalls vorgesehen.

Die Zuwegung vom Besucher- und Informationszentrum zum Reichstagsgebäude soll über einen von außen nicht zugänglichen Besuchertunnel erfolgen. Die Lage des Tunnels wird aufgrund technischer Rahmenbedingungen / Überquerung von Verkehrstunnel vorgegeben.

Insgesamt besteht für den Neubau ein Raumbedarf von 3 750 m2 Nutzfläche (ohne Foyer-Flächen). Die Gesamtinvestitionskosten (KG 200-700) für das gesamte Bauvorhaben (Neubau mit unterirdischer Anbindung vor das Reichstagsgebäude und der Gestaltung des erforderlichen Sicherheitsbereiches vor dem Reichstagsgebäude) werden mit 150 000 000 EUR (inkl. Risikokosten und Baupreissteigerungskosten) als Kostenobergrenze veranschlagt.

In der ersten Wettbewerbsphase ist ein Gebäude- und Freiraumkonzept zu entwickeln, welches einen klaren, funktionalen Lösungsansatz für die Nutzungen des Besucher und Informationszentrums aufzeigt und sich in die denkmalgeschützte Parkanlage des Großen Tiergartens integriert.

In diesem Zusammenhang werden auch Vorschläge zur Landschaftsgestaltung der direkt angrenzenden Bereiche unter Berücksichtigung einer Neuordnung der Besucherströme erwartet. Das Preisgericht wählt anhand der eingereichten Wettbewerbsarbeiten der ersten Phase 25 – 30 Lösungsansätze zur vertiefenden Bearbeitung in der zweiten Phase aus.

Die Verfahrenssprache ist Deutsch.

Der Auslober wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts mit dem ersten Preisträger in Verhandlungen treten mit dem Ziel, zunächst die weiteren Planungsleistungen bis Entwurfsplanung (bis Leistungsphase 3 nach HOAI) zur Erstellung der Haushaltsunterlage zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Sollte der Auslober aus wichtigem Grund von der Empfehlung des Preisgerichtes abweichen wollen, wird er ein Verhandlungsverfahren nach §3 Abs. 4b VOF mit den übrigen Preisträgern durchführen, im Rahmen dessen er die oben genannten Leistungen an einen der Preisträger vergeben wird. Nach haushaltsmäßiger Anerkennung ist beabsichtigt mindestens die Leistungen bis zur Leistungsphase 5 nach HOAI zu beauftragen. Eine stufenweise Beauftragung und die Übertragung weiterer Leistungen (LP 6-9) bleibt vorbehalten; ein Rechtsanspruch hierauf besteht jedoch nicht. Art und Umfang der Beauftragung stellen sicher, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird.

Nach Abschluss des Wettbewerbs prüft der Auslober zunächst, ob der erste Preisträger eine einwandfreie Ausführung der Planungsleistung gewährleisten kann. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit werden die für den Wettbewerb in der Bekanntmachung festgelegten Mindestanforderungen überprüft. Die Beauftragung erfolgt für den Neubau des Besucher- und Informationszentrums und für die unterirdische Anbindung vor dem Reichstagsgebäude.

Vor der Beauftragung prüft der Auslober, ob der bzw. die Preisträger eine einwandfreie Ausführung der Planungsleistung gewährleisten können. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit werden folgende Mindestanforderungen an die Architekten gestellt:

— Durchschnitt der Umsätze in den letzten 3 Jahren (2013-2015) mind. 600 000 EUR/Jahr (brutto);

— Durchschnittliche Bürogröße in den letzten drei Jahren: 6 Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber);

— Nachweis eines realisierten Projektes, mind. LPH 2 bis 5 erbracht, Fertigstellung im Zeitraum ab 2000, mind. 5 000 000 EUR Gesamtbaukosten (KG 200-500, brutto).

Mindestanforderungen an die Landschaftsarchitekten:

— Durchschnitt der Umsätze in den letzten 3 Jahren mind. 100 000 EUR/Jahr (brutto);

— Durchschnittliche Bürogröße in den letzten drei Jahren: 2 Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber);

— Nachweis eines realisierten Projektes (Außenanlagen), mind. LPH 2 bis 5 erbracht, Fertigstellung im Zeitraum ab 2000, mind. 200 000 EUR Baukosten (KG 500 brutto).

Die Mindestanforderungen sind im Anschluss an den Wettbewerb und vor den Vertragsverhandlungen zunächst durch den ersten Preisträger nachzuweisen.

Es besteht die Möglichkeit sich hierfür durch einen Nachunternehmer entsprechend zu verstärken. In diesem Falle werden Personal- und Umsatzzahlen addiert.

 

Beteiligung

1. Phase 187 Arbeiten

2. Phase 28 Arbeiten 

 

Preisgerichtssitzung 2. Phase

2./3. November 2016

 

Link zur Ausschreibung

 

Eine ausführliche Dokumentation finden Sie in wa 1-2017!

Preisträger
1.Preis
rw+ Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Markus Bonauer · Michael Bölling
L.Arch.: capattistaubach Landschaftsarchitekten, Berlin
Matthias Staubach · Tancredi Capatti
Tragwerk: Knippers Helbig GmbH
Energie/Klimakonzept: Transsolar Energietechnik GmbH
Kosten: SMV Bausteuerung Ingenieurgesellschaft mbH
Brandschutz: hhpberlin
1.Preis
Markus Schietsch Architekten GmbH, Zürich (Schweiz)
Markus Schietsch · Stefan Uhl · Michael Bayr
L.Arch.: Lorenz Engster Landschaftsarchitektur & Städtebau GmbH, Zürich (Schweiz)
Lorenz Engster · Christine Sima
Fachplaner:
Tragwerk: Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich
Andreas Gianoli
Brandschutz: Quantum Brandschutz GmbH, Basel
Sebastian Metzger
Anerkennung
BGAA + FRPO Burgos & Garrido Arquitectos Asociados
Ginés Garrido
+ FRPO Rodriguez & Oriol Arquitectos, Madrid (Spanien)
Fernando Rodriguez
L.Arch.: VWA + UBERLAND, Vevey (Schweiz)
Anerkennung
bob-architektur, Köln
Robert Wetzels
L.Arch.: FSWLA GmbH, Düsseldorf
Jörg Weisser
Mitarbeit: Charlotte Streuber · Tobias Eußner
Fachberater:
Horst Löwenberg (Sachverständiger für Brand-, Schall- und Wärmeschutz Ingenieurbüro Mentges
Beratende Ingenieure BDB

Anerkennung
Henn GmbH, Berlin
Gunter Henn
Mitarbeit: Martin Henn · Klaus Ransmayr
Nora Graw · Stephano Arrighi
Marc Teufel · Iva Balkjias
Betti Giovanni · Leander Adrian
Saqib Aziz · Oliver Koch
Mostafa Seleem
Fachberater: Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting mbH, Berlin
Hans-Jürgen Gaudig, Claus-Peter Kolbe
Anerkennung
Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München
Markus Allmann · Amandus Sattler · Ludwig Wappner
Mitarbeit: Carola Dietrich · Philipp Vogeley
Maximilian Jüngling · Simon Kochhan
David Selje · Taimur El Khorazaty
Nasim Tofighnia · Pablo Bretschneider
L.Arch.: Schüller Landschaftsarchitekten, München
Monika Schüller
Fachberater: Stefan Holst - Transsolar Energietechnik GmbH, München, Knippers Helbig – Advanced Engineering, Stuttgart,
André Feldewert - bloomimages, Hamburg
Anerkennung
ARGE KIM NALLEWEG Architekten und César Trujillo Moya, Berlin
Kyung-Ae Kim Nalleweg · Max Julius Nalleweg
Mitarbeit: Carlo Fischer · Julika Kröner
L.Arch.: TDB Landschaftsarchitektur Thomanek Duquesnoy Boemans Partnerschaft, Berlin
Karl Thomanek
Mitarbeit: Luka Gilic
Fachberater: Peter Saradshow, Carola Smulders - SFB Ingenieure (Tragwerksplanung)
Architekturbüro Manfred Schasler
Norbert Müller - PIN Ingenieure (TGA)
Mandy Schulz, Petra Winkler – HHP Ingenieure (Brandschutz)
Ingeborg Friedrich-Keil – IFK Ingenieurbüro für Geotechnik GmbH